622-2/65 Sywottek, 1946-2000 (Bestand)

Archive plan context


Information on identification

Ref. code:622-2/65
Title:Sywottek
Lebenszeit Bestandsbildner:01.02.1942 - 2000
Laufzeit:(1893) 1946-2000
Level:Bestand

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Running meters:14.30

Information on context

Administration history:Arnold Sywottek, am 1. Februar 1942 in Insterburg/Ostpreußen geboren, wurde im Jahr 1974 Professor für neuere Geschichte und deutsche Zeitgeschichte am Historischen Seminar der Universität Hamburg. In den Jahren 1970 bis 1974 war Sywottek Wissenschaftlicher Mitarbeiter der "Friedrich-Ebert-Stiftung" in Bonn.

Die Belange seines Faches und der Universität vertrat Sywottek als Geschäftsführender Direktor des Historischen Seminars, Sprecher des Fachbereichs Geschichtswissenschaft und als Vizepräsident der Hamburger Universität von 1994 bis 1996. Arnold Sywottek war der erste Direktor der "Forschungsstelle für Zeitgeschichte" in Hamburg. Er leitete diese von 1996 bis zu seinem Tod im Jahr 2000.
Archival history:Der Nachlass, den das Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg im Jahr 2004 von der Universität Hamburg übernommen hat, stammt aus seinem Dienstzimmer an der Universität. Unterlagen / Abschlussberichte zu Forschungsprojekten und Prüfungsarbeiten liegen ebenso vor wie die dazugehörenden Gutachten und Aufgabenstellungen für Klausuren beziehungsweise mündliche Prüfungen sowie Hausarbeiten von Studierenden. Die überlieferten Prüfungsarbeiten zeigen zwei thematische Schwerpunktsetzungen: zur Geschichte der Freien und Hansestadt Hamburg und zur Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands (SBZ) beziehungsweise Deutschen Demokratischen Republik (DDR).

Als eigenständiger Bereich des Nachlasses sind Archivalien zur deutschen Nachkriegsgeschichte anzusehen, die Sywottek von seinem akademischen Lehrer, Friedrich-Karl Proehl (1920-1991), übernommen hat. Sywottek war zeitweise als Wissenschaftliche Hilfskraft für Proehl tätig. Proehl war zunächst als Student und Wissenschaftliche Hilfskraft (von Paul Johannsen) an der Hamburger Universität tätig, seit seiner Promotion 1959 als Wissenschaftlicher Angestellter, Rat und Oberrat. Zu seinen bevorzugten Arbeitsfeldern gehörte die Zeitgeschichte, die Geschichte der Sowjetunion und die der DDR. Proehl engagierte sich auf dem Gebiet der politischen Bildung (z.B. im "Gesamteuropäischen Studienwerk Vlotho"), er war langjähriger Geschäftsführer der "Stiftung Wissenschaft und Presse" und beteiligte sich an der akademischen Selbstverwaltung. Proehl vertrat das "Konzept des forschenden Lernens" (vgl. Personal-Nachrichten: Friedrich-Karl Proehl, Helmut Mejcher u. Arnold Sywottek. In: uni hh, 22. Jhg., Nr. 3, Juni 1991, S. 54-55).

November 2005, gez. Uta Krukowska
Kommentierte Beständeübersicht:01.02.1942 - 2000; Historiker

Conditions of access and use

Access regulations:Benutzung nach HmbArchG. Keine weiteren Spezialvorschriften oder Genehmigungsvorbehalte.
Finding aids:Findbuch (Papier)
Signierung:Numerus currens

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Copies (existence, storage location):Merker
 

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Number:1
 

Usage

End of term of protection:12/31/2000
Permission required:Keine
Physical Usability:Uneingeschränkt
Accessibility:Öffentlich
 

URL for this unit of description

URL:https://recherche.staatsarchiv.hamburg.de/ScopeQuery5.2/detail.aspx?Id=7053
 

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