213-12__ Hahn, Ludwig Hermann Karl, Dr. iur., u.a., wegen Massen- und Einzelvernichtungsmaßnahmen gegenüber der jüdischen Bevölkerung in Warschau, Tötung von mindestens 9000 Menschen im Warschauer Ghetto vom 19.04.-16.05.1943 im Rahmen der "Stroop- Aktion" (KdS Warschau) (Staatsanwaltschaft Hambur

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Ref. code:213-12__
Title:Hahn, Ludwig Hermann Karl, Dr. iur., u.a., wegen Massen- und Einzelvernichtungsmaßnahmen gegenüber der jüdischen Bevölkerung in Warschau, Tötung von mindestens 9000 Menschen im Warschauer Ghetto vom 19.04.-16.05.1943 im Rahmen der "Stroop- Aktion" (KdS Warschau) (Staatsanwaltschaft Hamburg 147 Js 7/72, verbunden 147 Js 17/71)
Laufzeit:(1943) 1970-1992
Contains also:Enthält u.a.: Umfang / Inhalt: 150 Bde. Hauptakten (Bde. 1-140 identisch mit 141 Js 192/60), Bd. 141- 150: Bl. 26615 bis Bl.28071 + Bd. 147a: (135 Bl.); 4 Lichtbildmappen (Fotos Beschuldigte, Fotos von Warschau), 8 Sonderbde. zu einzelnen Besch. und Tatkomplexen (ca. 500 Bl.); Handakt (101 Bl.).-
Straftatbestand: Bereits im Januar 1943 hatte das Warschauer Ghetto geräumt werden sollen, nachdem Himmler am 09.01.1943 dem Ghetto einen Besuch abgestattet hatte und die Räumung bis zum 15.02.1943 befohlen hatte.
Am 18.01. begann die Aktion, in deren Verlauf etwa 6500 Juden nach Treblinka, weitere Juden teils in ZALs und Ghettos im Distrikt Lublin deportiert wurden, und dauerte bis zum 21.01.1943, als sie wegen des teils bewaffneten jüdischen Widerstands abgebrochen werden mußte. Die Verlagerung einzelner Betriebe - beispielsweise die Unternehmen Toebbens und Schultz nach Trawniki und Poniatowa im Distrikt Lublin - wurde aber fortgesetzt. Am 16.01.1943 gab Himmler dem Chef des SS-WVHA, Pohl, den Befehl, ein KZ im Ghetto Warschau zu errichten, in das alle noch im Ghetto lebenden Juden überführt werden sollten, daraufhin sollte das KZ in den Distrikt Lublin verlagert werden. Danach sollte der Ghettobezirk abgerissen werden. Die Verlagerung der Firmen Schultz und Toebbens gingen nur schleppend voran, da die Lebensverhältnisse in Poniatowa berüchtigt waren. Im Ghettobereich hatten sich die Bewohner unterirdische Verstecke in Kellern und Bunkern ausgebaut, da sie die Liquidierung des Ghettos befürchteten. Verschiedene jüdische Untergrundorganisationen schlossen sich ab November 1942 zur Jüdischen Kampforganisation zusammen. In der Nacht zum 19.04.1943 wurde das Ghetto von Waffen-SS und Polizei, polnischer Polizei sowie ukrainischen und lettischen Wachmannschaften (Trawnikis) umstellt. Insgesamt über 2000 Mann der folgenden Einheiten waren laut Stroop-Bericht bei der Liquidierung des Ghettos eingesetzt: SS-Panzer-Grenadier- Ausbildungs u. Ersatz- Bataillon 3 Warschau, SS-Kavallerie Ausbildungs u. Ersatz Abteilung Warschau, SS-Polizei-Regiment 22, I. und III. Bataillon, technische Nothilfe, polnische Polizei- und Feuerlöschpolizei, Sicherheitspolizei, Leichte Flakalarmbatterie III/8 Warschau, Pionierkommando der Eisenbahn-Panzerzug-Ersatzabteilung Rembertow, Reserve-Pionier- Bataillon 14 Gora-Kalwaria, 1. Bataillon Trawnikimänner. Am 19.04.1943 drangen Einheiten durch die Zamenhofstraße ins Ghetto ein, ein Panzer und zwei Panzerspähwagen fuhren voraus. An der Ecke Milastraße wurde das Feuer auf die Truppen eröffnet und der Panzer geriet in Brand, woraufhin ein Rückzug erfolgte. Zwei Stunden später kam es zu einem erneuten Vorstoß. Neun Stoßtrupps mit je 37 Mann durchkämmten die Häuser. Trotz der Benutzung von Panzerfahrzeugen, Flaks und Flammenwerfern dauerte es vier Wochen, bis das Warschauer Ghetto völlig zerstört war. Stroop begann ab dem 21.04.1943, die unterirdischen Gänge zu sprengen und die Gebäude niederzubrennen. Häuserblock für Häuserblock wurde zerstört.
Der Jüdische Kampfbund unter Mordechai Anielewicz ging nach wenigen Tagen zur Partisanentaktik über, nachdem der kollektive organisierte Widerstand gebrochen war. Durch den Mangel an Waffen gab es überwiegend Rückzugsgefechte einzelner bewaffneter Juden. Drei Gruppen von Juden gab es: die mit Arbeitspapieren ausgestatteten Juden, die in den deutschen Ghettobetrieben arbeiten mußten; die versteckt lebenden Juden und die kämpfenden Juden, von denen es nur insgesamt 22 Kampfgruppen mit je 5 bis 10 Mitgliedern gab, die fast alle getötet wurden. Die sogenannten Arbeitsjuden waren eine Gruppe von etwa 30.000 Personen, die während der Ghettoliquidierung nach Poniatowa und Trawniki bei Lublin transportiert wurden. Im Rahmen der sogenannten Aktion Erntefest Anfang November 1943 wurden diese Juden in Poniatowa und Trawniki erschossen. Die versteckt lebenden Juden, die entdeckt wurden und nicht sofort erschossen oder nach Treblinka deportiert wurden, wurden nach Lublin-Majdanek oder Budzyn bei Lublin verbracht. Laut Zeugenaussagen kam es auch in Treblinka zu Selektionen, wobei Frauen und Kinder später vergast wurden und die Männer nach Lublin-Majdanek oder in das ZAL Budzyn kamen. Auch in Lublin-Majdanek kam es zu Selektionen. Einige hundert Juden wurden schon auf dem Umschlagplatz in Warschau ausgesondert und waren einige Monate als Arbeitskräfte für die Ostbahn tätig, indem sie Gleise verlegten oder zum Kohle-Entladen eingesetzt waren. Im Stroop-Bericht werden die insgesamt erfaßten Juden auf 56.065 beziffert. Mindestens 6929 Juden wurden zur Vergasung nach Treblinka deportiert, 7000 im Ghetto erschossen und 5000 bis 6000 beim Inbrandsetzen der Häuser und durch Sprengungen getötet.
Laut Voruntersuchung wurde den Beschuldigten Mord bzw. Beihilfe zum Mord in 19.000, mindestens aber 9000 Fällen zur Last gelegt.
Der Beschuldigte Ewald Sternagelwar Kommandeur des I. Bataillons des SS- und Polizeiregiments 22. Von Stroop wurde ihm die Führung der Aktion übertragen. Er leitete den Befehlsstand der Aktion, befehligte Polizeikräfte und Teile der Wehrmacht, setzte die Kompanien ein und erteilte Befehle. Er ordnete auch Einzelerschießungen von Juden an.
Der Beschuldigte Heinz Kurt Pils war Zugwachtmeister in der dritten Kompanie des I. Bataillons des SS-und Polizeiregiments und erschoß befehlsgemäß mindestens 20 aus einem Versteck herausgezerrte Juden. Er soll außerdem ein Exekutionskommando geführt haben.
Der Beschuldigte Dr. Ludwig Hermann Hahn, der KdS Warschau, stellte täglich drei Offiziere und 32 Mann für den SSPF Stroop bereit, die im Ghetto eingesetzt wurden. Außerdem soll er gelegentlich befehlend eingegriffen haben. Die anderen Beschuldigten leisteten gemäß Beschluß zur Voruntersuchung wissentlich Beihilfe zum Mord, indem sie ihre Untergebenen bei der Räumung des Ghettos einsetzen, obwohl sie wußten, daß die Juden zur Vergasung abtransportiert werden würden oder erschossen, lebendig verbrannt oder erstickt würden. Andere Beteiligte stritten ihren Einsatz ab oder behaupteten, nicht gewußt zu haben, daß die Juden in Vernichtungslager gebracht würden.
Beteiligt war die Infanterie-Ersatz-Regiment 603, 6. Kompanie. Die einzelnen Kompanieteile waren zu Bewachungsmaßnahmen - Objektschutz - eingesetzt. Eine Beteiligung an Erschießungen, Durchsuchungen, Räumungskommandos oder Kampfhandlungen ergab sich nicht. Einstellung am 18.04.1979
Vorsitzender Richter:Gerkan, von; Nathow; Wagner, Dr.
Staatsanwalt:Müller-Praefcke; Rolff; Grabitz-Scheffler
Alte Aktenzeichen staatsanw. Ermittlungsverfahren:Staatsanwaltschaft Hamburg 147 Js 7/72, verbunden 147 Js 17/71.- Parallelverfahren: Hamburg 147 Js 16/69, Düsseldorf 8 I Ks 2/64, Bielefeld 5 Js 31/63.
Former reference codes:213-12_0072
Angeklagte / Beklagte:Adam, Ludwig, geb. am 15.07.1912 in Waldkirchen/Bayern, Führer SS-Pol. Reg.22, III. Bat., 9. Kompanie, Polizeihauptkommissar
Albrecht, Hermann, geb. am 14.08.1910 in Markowka, gest. am 01.03.1960 in Scharzfeld bei Osterode, Angeh. KdS Warschau, SS-Untersturmführer oder SS-Hauptsturmführer
Amberg, Heinrich, geb. am 02.03.1911 in Schleswig, Kompanieführer SS-Pz.-Gren.-Ausbild. u. Ers.-Bat 3, SS-Obersturmführer
Bartetzko, Franz, geb. am 16.08.1902 in Kosel, gest. am 31.01.1945 in Kraftborn
Beck, Karl, geb. am 15.09.1901 in Stuttgart, gest. am 03.02.1945 gefallen
Behnsen, Otto, geb. am 28.06.1915 in Gestorf, Angeh. SS-Pol.-Reg. 22, 11. Kompanie, Zugwachtmeister
Bellwidt, Walter, geb. am 05.05.1900 in Frankfurt/M., 13.10.1965 in Schrezheim
Bernstein, Erich, geb. am 14.11.1904 in Altenburg, Führer SS-Pol.-Reg. Bat. 22, 1. Kompanie, Oberstleutnant der Schutzpolizei
Beslack, Heinz Günther, geb. am 23.04.1909 in Danzig, Angeh. KdS Warschau ab Sommer 1943, SS-Staffelhauptscharführer, Kriminalsekretär
Biermann, Walter Paul, geb. am 10.05.1916 in Hamburg
Bindernagel, Otto, geb. am 05.10.1910 in Zepernik, gest. am 01.12.1965 Selbstmord
Birkholz, Otto, geb. am 04.08.1912 in Bochum, gest. am 30.01.1945 in Posen
Birmes, Heinrich, geb. am 15.11.1910 in Wuppertal-Elberfeld, Angeh. SS-Standortverwaltung Lublin, SS-Oberscharführer
Böckmann, Siegfried, geb. am 14.10.1912 in Hannover, Angeh. SS-Panzergrenadier-Ausbildungs-u Ersatzbat3
Brandt, Karl Georg, geb. am 05.11.1898 in Karlsmark/Schlesien, gest. am 16.02.1945 in Posen, SS-Untersturmführer
Budnik, Josef Max, geb. am 21.10.1914 in Düsseldorf
Bühler, Friedrich Ernst, geb. am 03.02.1908 in Emmendingen, gest. am 31.08.1963 in Kehl
Bug, Anton, geb. am 07.02.1900 in Teschenhain, gest. am 20.10.1961
Conrad, Fred, geb. am 24.03.1919 in Dresden, Adjutant SS-Kavallerie-Ersatz-u. Ausbild. Abt., SS-Hauptsturmführer
Czapp, Alfons Anton, geb. am 15.09.1911 in Neuteich/Danzig, Angeh. SS-Polizei-Regiment 22
Czesnik, Kurt, geb. am 09.11.1909 in Rixdorf, Angeh. SS-Pol.-Reg. 22, III. Bataillon, Revieroberwachtmeister der Schutzpolizei d. Reserv
Czogalla, Walter, geb. am 22.09.1912 in Schwientochlowitz, gest. am 08.09.1944 in Warschau
Diehl, Georg, geb. am 21.04.1907 in Pfungstadt/Kreis Darmstadt, Kompanieführer SS-Pol.-Reg. 22, 11.Kompanie, Oberleutnant der Schutzpolizei
Distelhorst, Rudolf, geb. am 24.03.1912 in Karlsruhe, gest. am 27.03.1967
Doehr, unbekannt in unbekannt, SS-Rottenführer
Doliwa, Karl, geb. am 13.08.1915 in Barktengut/Ostpreußen, Spieß Genesendenschwadron SS-Kav.Ers.u.Ausbil.abt.
Dressler, Herbert, geb. am 26.05.1926 in Aussig/Tschechoslowakei, Angeh. SS-Pol.-Reg. 22, 9. Kompanie
Duschek, Gustav, geb. am 22.03.1910 in Pentsch, gest. am 27.03.1944 in Warschau
Ehnert, Paul, geb. am 18.05.1912 in Hamburg, gest. am 26.06.1943 bei Garwolin
Engels, Kurt, geb. am 03.08.1912 in Köln, gest. am 31.12.1958/01.01.1959 (Selbstmord) U-Haft Hamburg
Fanselow, Günther, geb. am 30.11.1912 in Frankfurt an der Oder, Angeh. SS-Pol.-Reg. 22, 9. Kompanie, Oberwachtmeister
Forster, Johann, geb. am 31.05.1914 in Eslarn/Oberpfalz, Angeh. 2. SS-Pz.Gren.Ers.Bat., Gesenden-Kompanie, SS-Oberscharführer
Frankowiak (oder: Franchowiak), Eduard in unbekannt, Angeh. SS-Panzergrenadier-Ausbildungs-u Ersatzbat3
Geipel, Georg, geb. am 17.05.1910 in Schwarzenbach/Sachsen, gest. am 18.10.1968 in Lehrensteinsfeld, Kreis Heilbronn
Guggolz, Helmut, geb. am 13.12.1907 in Karlsruhe, Angeh. SS-Kavallerie-Ersatz- u. Ausbildungsabt.
Guthier, Michael Johann, geb. am 25.04.1901 in Heppenheim, gest. am im August 1945 in Foscani, Rumänien
Hähnel, Alfred, geb. am 29.07.1905 in Grünhainchen, gest. am 02.02.1944 vermißt bei Rowno
Hahn, Erich, geb. am 26.06.1911 in Templin, gefallen
Hahn, Ludwig Hermann, Dr., geb. am 23.01.1908 in Eitzen, gest. am 10.11.1986 in Ammersbek
Haubold, Rudolf, geb. am 30.04.1905 in Chemnitz, Führer SS-Pol.-Reg. 22, I. Bataillon, 3. Kompanie, Hauptmann der Schutzpolizei
Heinsohn, Wilhelm, geb. am 09.12.1914 in Hamburg, Angeh. SS-Pol.-Reg. 22, 9. Kompanie, Zugwachtmeister der Schutzpolizei
Heymann, unbekannt in unbekannt, SS-Untersturmführer
Hörner, Adolf, geb. am 01.05.1915 in Ludwigshafen, Angeh. Ersatz-Pionier-Bataillon 14, Oberleutnant der Wehrmacht
Hoppe, Hermann, geb. am 16.06.1914 in Hamburg, Angeh. Eisenbahnpanzerzug-Ersatzabt. Rembertow, Oberleutnant der Wehrmacht
Horn, Maximilian, Dr., geb. am 12.05.1904 in Stuttgart, Angeh. Osti-Reichsgesellschaft in Lublin, SS-Hauptsturmführer
Hundt, Herbert Bernhard, geb. am 12.11.1912 in Breslau, Angeh. Ref. III/III C bei KdS Warschau, SS-Hauptscharführer
Jahn, Felix, geb. am 06.02.1896 in Lübben, SS-Obersturmführer
Jarke, Alfred Ernst Otto, geb. am 16.01.1893 in Neu-Vargow/Kreis Stolp/Pommern, gest. am 21.12.1965 in Stade
Jesuiter, Max Otto Gustav, geb. am 25.08.1897 in Stettin, gest. am 23.11.1972 in München
Kals, Maro (sic), geb. am 22.11.1916 in Straßwalchen, bei/Salzburg, SS-Oberscharführer
Knörzer, Karl, geb. am 23.11.1919 in Adelstetten, gest. am 03.05.1945 in Wels-Ebersdorf gefallen
Klaustermeyer, Heinrich, geb. am 22.02.1914 in Bünde/Kreis Herford, Angeh. KdS Warschau
Körber, Richard Jakob, geb. am 14.07.1908 in Sinsheim/Heidelberg, Angeh. SS-Standortverw., Angeh. Werterfassung, SS-Oberscharführer
Krause (oder: Kraus od. Krauser), unbekannt in unbekannt
Krieger, Hans, geb. am 22.06.1920 in Hanau, Angeh. Ersatz-Pionierbataillon 14, Oberleutnant der Wehrmacht
Künast (falsch: Kühnast), Johann Alois, geb. am 21.05.1911 in Neuehrenberg (oder: Necherberg)/Tschechoslowakei, Angeh. Werterfassungsstelle, SS-Oberscharführer
Lechner, Jakob, geb. am 31.05.1911 in Kitzbühl, gest. am 05.10.1943 in Warschau
Maeker, Rudolph Hermann Eduard, geb. am 19.05.1916 in Oels/Schlesien, Chef Reiterausbildungsschwadron
Mucke, Erwin Eduard, geb. am 11.01.1893 in Hagen/Westfalen, Zugführer SS-Pol.-Reg. 22, I. Bataillon, 1. Komp., Leutnant der Schutzpolizei
Naporra, Kurt Bruno, geb. am 28.10.1905 in Berlin
Oesterle, Friedrich, geb. am 05.08.1906 in Sablon, gest. am 19.04.1971
Ollmeier (oder: Ullmeier), unbekannt in unbekannt, Angeh. SS-Panzergrenadier-Ausbildungs-u Ersatzbat3, SS-Hauptsturmführer
Orf, Helmut Friedrich, geb. am 01.05.1916 in Schleusingen/Thüringen, Angeh. KdS Warschau, SS-Hauptscharführer
Oschmann, unbekannt in unbekannt
Pakebusch, Herbert, geb. am 04.02.1902 in Berlin-Schöneberg, SS-Hauptsturmführer
Petry, Johannes, geb. am 10.04.1923 in Lambsheim/Frankenthal, Angeh. Genesendenkompanie
Petter, Ernst, geb. am 16.08.1921 in Kipitten/Kreis Bartenstein/Ostpreußen, Angeh. Eisenbahnpanzerzugersatzabt. Rembertow, Unteroffizier der Wehrmacht
Pilz, Heinz Kurt, geb. am 26.08.1914 in Altenhain, bei/Chemnitz, gest. am 21.10.1974 in Berlin-Wannsee, Zugwachtmeister der Schutzpolizei
Plänk, Wilhelm, geb. am 16.01.1911 in Ratingen, Kommandeur SS-Kavallerie-Ersatz-u.-Ausbildungsabt.
Pönisch, Kurt, geb. am 18.04.1906 in Lomatsch/Sachsen, Verwaltungsleiter SS-Kav-Ausb.u.Ers.Abt.
Prefi, Karl, geb. am 09.05.1899 in Kaiserslautern, gest. am 15.04.1984 in Kaiserslautern, Angeh. Arbeitslager Treblinka I, SS-Untersturmführer
Queitzsch (auch: Qweitzsch), Hans-Heinz Otto Paul, geb. am 15.08.1912 in Berlin-Neukölln, gest. am 19.12.1968 in Rheydt
Riemann, Wilhelm, geb. am 26.01.1907 in Minden, gest. am 1949 oder 1950 in Polen hingerichtet
Röger, Hans, geb. am 16.02.1912 in Ulm-Süflingen, Zugführer SS-Panzergrenadier-Ausb. u. Ers. Bat. 3
Rößner, Hermann Josef, geb. am 02.04.1903 in Kronach/Oberfranken, gest. am 01.08.1970 in Straubing, Kriminalrat
Rossum, Fritz, geb. am 26.12.1887 in Aachen, 1967 in Aachen, Generalleutnant
Rührnschopf (falsch: Rührenschopf), Fritz, geb. am 21.08.1910 in Weißenburg/Bayern, gest. am 21.10.1976, Angeh. KdS Warschau, SS-Rottenführer
Ruh, Rudolf Albert, geb. am 12.06.1903 in Freiburg i. Breisgau, vermutl. Angeh. SS-Pol.Reg. 22
Saffert, Karl, geb. am 23.07.1907 in Frankfurt/Main, Schwadronchef SS-Kavallerie-Ersatzu Ausbildungsabt
Schöppe, Karl, geb. am 02.07.1905 in Katscher, gest. am 17.04.1945
Scholz, Paul Hermann, geb. am 17.12.1900 in Wirschkowitz/Kreis Militsch/Schlesien, gest. am 05.12.1969 in Lübbecke, Westfalen
Schlederer, Josef, geb. am 19.04.1894 in Grafing, gest. am 1944 gefallen
Schreier, Max, geb. am 16.09.1906 in Freyburg an der Unstrut
Schulte-Uffelage, August, geb. am 04.07.1912 in Lienen/Westfalen
Schüsser, Ernst, geb. am 01.02.1923 in Brachatitz/Tschechoslowakei, Angeh. SS-Kav.Ers.- u. Ausb. Abteilung, SS-Rottenführer
Stamm, Otto, geb. am 25.11.1904 in Braunschweig, gest. am 07.11.1970
Steiniger (falsch: Steineger), Johannes, geb. am 05.10.1918 in Ellefeld/Sachsen
Sternagel, Ewald, geb. am 19.02.1898 in Königsberg, Kommandeur SS-und Polizeiregiment 22, I. Bataillon, Major der Schutzpolizei
Stippe, Franz, geb. am 22.05.1913 in Ehingen an der Donau, Leiter Fahrausbildungsschwadron SS-Kav.EuA-Abt.
Stromberg, Josef Franz, geb. am 10.12.1910 in Janowitz/Oberschlesien, Angeh. KdS Warschau, SS-Oberscharführer
Tornow, Walter Arnold Robert, geb. am 02.03.1914 in Alt-Boyen/Kreis Posen, gest. am 08.09.1974 in Alassio, Italien, Kompanieführer 2. Kompanie, Hauptmann der Schutzpolizei
Vaders, Johann, geb. am 17.08.1904 in Berlin, gest. am 10.11.1960
Waschow, Hans, geb. am 30.09.1905 in Berlin, gest. am 17.03.1971 in Göttingen, Führer SS-Pol. Reg.22, III. Bat., 11. Kompanie, Hauptmann der Schutzpolizei
Webermeier, Herbert, geb. am 04.01.1906 in Barmen, Chef Genesenden-Kompanie SS-Pz.Gren.AuEBat. 3, SS-Obersturmführer
Welt, Richard, geb. am 21.10.1915 in Schnaitheim/Kreis Heidenheim/Brenz, Angeh. Pol.-Bat 53, 1. Kompanie, Revieroberwachtmeister
Werner, Paul, geb. am 05.09.1890 in Dragass, SS-Hauptsturmführer
Witossek, Walter, geb. am 03.02.1901 in Dresden, gest. am 1945 verstorben, SS-Obersturmführer
Wollschläger, unbekannt in unbekannt, SS-Hauptscharführer
Zamory, Rudolf von, geb. am 06.10.1891 in unbekannt, gest. am 1950/1951 im Speziallager Buchenwald
Zisenis, Oskar, geb. am 21.02.1910 in Potsdam, Führer SS-Pol.-Reg.22, III. Bat.,10. Kompanie, Hauptmann der Schutzpolizei
unbekannt, unbekannt, in unbekannt, Angeh. Infanterie-Ersatz-Regiment 603,6. Kompanie
Date of birth:5/26/1926
 

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End of term of protection:12/31/2022
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