Information on identification |
Ref. code: | 121-1 |
Title: | Erbgesessene Bürgerschaft |
Laufzeit: | 1410-01.12.1859 |
Level: | Bestand |
Information on extent |
Number: | 72 |
Running meters: | 6.60 |
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Information on context |
Administration history: | Die Erbgesessene Bürgerschaft wird erstmals im Rezess von 1483 erwähnt. Ihr oblag seit dem 16. Jahrhundert gemeinsam mit dem Rat die höchste Gewalt in Hamburg, wobei das angestrebte Gleichgewicht in praxi zugunsten des Rates verschoben war. Teilnehmer der Erbgesessenen Bürgerschaft konnte nur werden, wer neben dem Bürgerrecht auch Grundbesitz sowie ein freies Vermögen hatte. Die Erbgesessene Bürgerschaft löste sich am 24. November 1859 zugunsten der ersten zumindest teilweise gewählten Bürgerschaft auf. |
Archival history: | Eine eigene Aktenführung hatte die Erbgesessene Bürgerschaft nicht, da ihr Schriftverkehr in der Regel vom Oberaltenkollegium (siehe Bestand 121-2) geführt wurde. Die dort mutmaßlich vorhanden gewesene Serie der Protokolle der Verhandlungen zwischen Rat und Bürgerschaft (Acta Conventuum Senatus et Civium) wurde beim Brand 1842 vernichtet und später aus Abschriften, die bei Behörden entstanden waren, rekonstruiert. Der Bestand umfasst lediglich diese Protokollserie mit erschließenden Registern.
Die Retrokonversion der Daten erfolgte in den Jahren 2009-2012. Jede Archivguteinheit ist wie folgt zu zitieren: Staatsarchiv Hamburg, 121-1 Erbgesessene Bürgerschaft, Nr. ... |
Kommentierte Beständeübersicht: | Die Erbgesessene Bürgerschaft wird erstmals im Rezess von 1483 erwähnt. Ihr oblag seit dem 16. Jahrhundert gemeinsam mit dem Rat die höchste Gewalt in Hamburg, wobei das angestrebte Gleichgewicht in praxi zugunsten des Rates verschoben war. Teilnehmer der Erbgesessenen Bürgerschaft konnte nur werden, wer neben dem Bürgerrecht auch Grundbesitz sowie ein freies Vermögen hatte. Die Erbgesessene Bürgerschaft löste sich am 24. November 1859 zugunsten der ersten zumindest teilweise gewählten Bürgerschaft auf. Eine eigene Aktenführung hatte die Erbgesessene Bürgerschaft nicht, da ihr Schriftverkehr in der Regel vom Oberaltenkollegium (siehe Bestand 121-2) geführt wurde. Die dort mutmaßlich vorhanden gewesene Serie der Protokolle der Verhandlungen zwischen Rat und Bürgerschaft (Acta Conventuum Senatus et Civium) wurde beim Brand 1842 vernichtet und später aus Abschriften, die bei Behörden entstanden waren, rekonstruiert. Der Bestand umfasst lediglich diese Protokollserie mit erschließenden Registern. |
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Conditions of access and use |
Finding aids: | Scope |
Signierung: | Alte AE-Nr. |
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Information on related materials |
Publications: | Hamburgische Rath-und Bürger-Schlüsse vom Jahre 1700 bis zum Ende des Jahres 1800. hrsg.v. Heinrich Kühl, Hamburg 1803 Hamburgische Rath- und Bürgerschlüsse vom Jahre 1801 bis zum Ende des Jahres 1840. hrsg.v. Peter David Lohmann, Hamburg 1828-1841 Hamburgische Rath- und Bürgerschlüsse vom Jahre 1841 bis 1859, hrsg.v. Friedrich Lorenz Hoffmann, Hamburg 1851-1860 Jürgen Bolland, Senat und Bürgerschaft, Hamburg 1977 |
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Containers |
Number: | 1 |
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Usage |
End of term of protection: | 12/31/1889 |
Permission required: | Keine |
Physical Usability: | Uneingeschränkt |
Accessibility: | Öffentlich |
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URL for this unit of description |
URL: | https://recherche.staatsarchiv.hamburg.de/ScopeQuery5.2/detail.aspx?Id=443 |
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